Paarhufer sind eine vielfältige Säugetiergruppe, für die eine gerade Anzahl von Zehen (zwei oder vier) charakteristisch ist. Zu dieser Gruppe zählen Schweine, Kamele, Rinder, Ziegen und Schafe, aber auch Giraffen, Flusspferde, Hirsche und Antilopen. Viele Arten besitzen besondere Anpassungen an die Verdauung pflanzlicher Nahrung. Dazu zählen komplex aufgebaute, mehrkammerige Mägen und bei vielen Arten das Wiederkäuen, wodurch auch schwer verdauliche, faserreiche Pflanzenkost effizient verwertet werden kann.
…dass Horn und Geweih nicht dasselbe sind? Hörner bestehen aus einem knöchernen Zapfen mit einer Hornscheide darüber und bleiben ein Leben lang erhalten. Ein Geweih besteht dagegen aus Knochen, wird jährlich abgeworfen und wächst wieder neu.
…die meisten Paarhufer auf spezialisierten Zehen laufen? Während Rinder und Hirsche auf harten Klauen laufen, besitzen Kamele breite Sohlenpolster und Flusspferde vier gespreizte Zehen, so sind sie jeweils perfekt an ihren Lebensraum angepasst.
…Wale eng mit den Paarhufern verwandt sind? Genetische Analysen haben gezeigt, dass sie von landlebenden Vorfahren abstammen und ihre nächsten noch lebenden Verwandten auf dem Festland überraschenderweise die Flusspferde sind!