Hausziege

Die Hausziege stammt von der Wildziege (Bezoarziege) ab und wurde vermutlich schon im 11. Jahrtausend vor Christus im vorderen Orient domestiziert. Sie ist nach dem Hund, gemeinsam mit dem Schaf das erste wirtschaftlich genutzte Haustier. Ziegen liefern Milch, Fleisch, Leder aber auch Wolle (Nutzung abhängig von der Rasse). Für die Landwirtschaft von Bedeutung sind sie in den Bergregionen, vor allem aber in Kleinasien, Zentralasien und der Mongolei.
Sie sind trittsicher und schwindelfrei und können wie Gämse über Abhänge steigen und auch auf Bäume klettern.
Die Ziege ist sehr genügsam, weshalb sie früher auch als die Kuh des armen Mannes bezeichnet wurde.
Ziegen können den Bewuchs ganzer Landschaften zerstören, da sie fast alle Pflanzen fressen.
Die weibliche Ziege wird auch Geiß oder Zicke, das Männchen Bock und das Junge Kitz, Ziegenlamm oder Zicklein genannt.

Weltweit sind über 700 verschiedene Ziegenrassen bekannt.

Steckbrief

Herkunft:

weltweit – außer Kältezonen

Lebensraum:

bergige Landschaft (z.B. Alpen, Asien)

Nahrung:

Blätter, junge Triebe von Bäumen und Sträuchern, Kräuter, Gräser, Rinden, Moose, Flechten, Heu

Gewicht:

bis 40 kg

Größe:

bis 65 cm hoch

Erreichbares Alter:

bis 18 Jahre

Tierpaten Ehrentafel

Hausziege „MIZZI“, geboren 27. März 2018

Auinger Franziska, St. Pantaleon-Erla

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