Lama

Lama guanicoe glama

Das Lama ist die Haustierform des Guanakos. Es zählt wie das Alpaka zu den Kleinkamelen. Lamas werden vor allem als Trag- und Fleischtier gehalten. Sie sind groß und kräftig, trotzdem können erwachsenen Hengsten nur Lasten von höchstens 50 Kilogramm aufgelegt werden, die sie in Tagesmärschen von kaum mehr als 25 Kilometern sicher und stetig über die schwierigsten Geröllhalden und Saumpfade tragen.

Hengste werden absichtlich nicht geschoren, weil das dicke Rückenfell als eine natürliche Decke zum Aufladen der Tragballen dient.

Lamastuten werden nicht zum Tragen von Lasten verwendet, dafür werden sie regelmäßig geschoren. Die Lamawolle hat für die indianische Andenbevölkerung eine Bedeutung, ist aber nicht so viel wert wie die überaus feine Wolle des Alpakas.

Ein freundlicher Umgang ist bei diesen Tieren sehr wichtig, da sie ansonsten störrisch und widerspenstig werden können.

Steckbrief

Herkunft:

Südamerika

Lebensraum:

die Anden

Nahrung:

Gras, Knospen, Laub, Triebe, Sträucher

Gewicht:

bis 150 kg

Größe:

Kopf-Rumpf-Länge bis 220 cm

Erreichbares Alter:

20 Jahre

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