Alpensteinbock

Capra ibex ibex

Lebensweise: in Herden, Altböcke als Einzeltiere

Fortpflanzung: Paarungszeit in den Monaten Dezember und Jänner, ab Mai kommt meist ein Junges zur Welt

Feinde der Jungtiere: Steinadler, Fuchs

 

Früher galt der Steinbock als wandelnde Apotheke. Er wurde als Heilmittel gegen allerlei menschliche Gebrechen in der Volksmedizin eingesetzt. Das führte fast zum Aussterben dieser Art in Europa.

Im 19. Jahrhundert konnte ein Bestand von 100 Tieren in Italien geschützt werden. Von da aus versuchte man, die letzten Steinböcke in Zoos und Gehegen zu erhalten. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die ersten Steinböcke wieder in freier Wildbahn in der Schweiz ausgesetzt. Es folgten Österreich, Deutschland und Frankreich. Heute gilt diese Art wieder als gesichert.

Das Alter eines männlichen Steinbocks kann man an den jährlich zuwachsenden Ringen an den Hörnern ablesen. Bei Steingeißen ist das nicht möglich. In Zoos können Steinböcke sehr alt werden.

Steckbrief

Herkunft:

Mitteleuropa, Alpen

Lebensraum:

steiles, felsiges Gelände oberhalb der Baumgrenze bis 3500 m Höhe

Nahrung:

Gräser und Kräuter

Gewicht:

bis 150 kg

Größe:

Körperlänge bis 170 cm, Körperhöhe bis 105 cm, Hörner bis zu 80 cm lang

Erreichbares Alter:

10 bis 15 Jahre

Tierpaten Ehrentafel

Alpensteinbock „Charly“, geb.01. Juni 2011 – Paten:

Wild Karl, Ramingdorf, Behamberg

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