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Flamingo

 

Flamingos leben in großen Kolonien an flachen Gewässern. Ihre langen Beine ermöglichen ihnen nicht nur das Stehen in tieferem Wasser, sondern helfen auch bei der Wärmeregulierung. Beim Ruhen auf einem Bein rastet eine spezielle Sehnen- und Gelenkvorrichtung ein. Dadurch können die Vögel diese Position stundenlang nahezu ohne Muskelkraft halten. Mit ihrem gebogenen Schnabel filtern Flamingos kleine Krebse und Algen aus dem Wasser. Während die Zunge Wasser herauspresst, wirken feine Lamellen wie ein Sieb. Die rosa Gefiederfärbung entsteht durch Farbstoffe (Carotinoide) aus ihrer Nahrung. Für die Brut bauen die Vögel aus Schlamm Nestkegel, die das Ei vor Überflutung schützen.

 

Chileflamingo / Phoenicopterus chilensis

Verbreitungsgebiet: Südamerika
Merkmal: graue Beine mit kräftig rot gefärbten Intersalgelenken

IUCN Gefährdungsstatus – potenziell gefährdet, Populationstrend: sinkend

Rosaflamingo / Phoenicopterus roseus

Verbreitungsgebiet: Europa (Atlantikküste in Spanien und Portugal, Mittelmeerküsten und einige Mittelmeerinseln)

Merkmal: größte Flamingoart, Beine der ausgewachsenen Vögel rosa, rosa Schnabel mit schwarzer Spitze.

IUCN Gefährdungsstatus – nicht gefährdet, Populationstrend: steigend

Steckbrief

Herkunft:

Afrika, Südamerika, Asien, Europa

Lebensraum:

Salzseen, Lagunen, Brackgewässer, Küstenfeuchtgebiete

Nahrung:

kleine Krebse, Algen, Kleinlebewesen

Gewicht:

2 – 4 kg

Größe:

120 – 150 cm

Erreichbares Alter:

20 – 30 Jahre

Tierpaten Ehrentafel

  • Wallner Berta, Sankt Pölten
  • Firma Hermann Pfanner Getränke GmbH, Enns
  • ‚Fiona‘
    Mühlbachler-Pietrzykowska Katarzyna, Theresienfeld

Bilder

Flamingo Flamingo ©Tierpark Stadt Haag / Johann Reichart Flamingo ©Tierpark Stadt Haag / Johann Reichart Flamingo Flamingo

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