Fische

Fische (Pisces)

Als Fische bezeichnet man wechselwarme im Wasser lebende Wirbeltiere.
Sie werden eingeteilt in:

  • Knorpelfische – Chondrichthyes (Skelett ist nicht verknöchert; dazu zählen Haie, Rochen),
  • Knochenfische im weiteren Sinne – Osteichthyes (Skelett ist teilweise oder vollständig verknöchert):
    • Fleischflosser – Sarcoterygii (inklusive Quastenflosser und Lungenfische),
    • Strahlenflosser – Actinopterygii (alle übrigen Fischgruppen).

Mehr als die Hälfte aller lebenden Wirbeltierarten gehören zu den Fischen. Alle Fischarten, die in den mitteleuropäischen Binnengewässern leben, gehören zu den Echten Knochenfischen. Die Störartigen gehören zu den Knochenfischen im weiteren Sinne.

Merkmale der Knochenfische:

  • meist spindelförmiger Körper.
  • paarige und unpaarige Flossen.
  • Anzahl der Rückenflossen variiert.
  • manche Arten haben eine kleine, strahlenlose Fettflosse.
  • Haut besteht aus 2 Schichten:
    • Lederhaut mit Schuppen und Farbzellen.
    • Oberhaut mit Schleimdrüsen (Schleim verringert den Strömungswiderstand und wirkt antibakteriell)
  • Skelett besteht aus Knochen, teilweise aus Knorpel (je nach Art).
  • Der geschlossene Blutkreislauf liegt nahe an den Kiemen und das einfache Herz besteht nur aus einem Vorhof und einer Herzkammer.
  • Die Schwimmblase reguliert das spezifische Gewicht und ermöglicht im Wasser das Schweben oder sehr langsame zu Boden sinken ohne Kraftanstrengung.
  • Wichtige Sinnesorgane:
    • Seitenlinienorgan (zur Wahrnehmung von Wasserströmungen);
    • sehr ausgeprägter Geruchssinn;
    • Gleichgewichts- und Gehörorgan;
    • Sehsinn und Tastsinn je nach Art unterschiedlich entwickelt.
  • Schwanzflosse besonders wichtig zur Fortbewegung.