Namensgebung für ältesten Himalaya-Thar

Es begann mit der Teilnahme an der Tiernamensgebungsfeier für ein Himalaya-Thar Weibchen im Mai dieses Jahres. Das Namensgeberpärchen Michaela und Philipp hatte Freunde dazu eingeladen und die jungen Leute genossen diesen erlebnisreichen Tag. Alle waren hellauf begeistert. Einer der Teilnehmer war Dominik, ein Freund des Pärchens. Mit großer Begeisterung erzählte er davon seiner Familie und zeigte die Fotos dieser Feier seiner Mutter Angelika, für welche einer 50er Geburtstagsfeier bevorstand. Sie meinte: „So etwas möchte ich gerne erleben. Das könntet ihr mir gerne zum Geburtstag schenken.“

 

Ihre Geburtsfeier fand im September statt, wo sie von ihrer Familie das Geschenk einer Tiernamensgebung für ein Himalaya-Thar erhielt.

Der zoologische Leiter empfahl einen älteren Thar-Bock mit schöner grauer Mähne, da dieser aufgrund seiner optischen Erscheinung gut zu erkennen ist und die Wiedererkennung leichter fällt, als bei seinen Artgenossen.

 

Das Geburtstagskind war damit einverstanden, womit einer Terminvereinbarung nichts mehr entgegenstand. Doch ließen die beruflichen und privaten Verpflichtungen einen Termin erst für November zu.

Am Samstag, 06. November 2021 konnte die Namensgebungsfeier veranstaltet werden. Es war ein wunderbarer herbstlicher trockener und kalter Tag.

Die Namensgeberin wurde von Ihrem Gatten Manfred, Sohn Dominik mit Freundin, Mutter, Tante, Freundin und der Namensgeberin Michaela vom Mai begleitet.

Nach den Begrüßungsfotos im Eingangsbereich marschierte die Gruppe zu den Tharen. Ein kleines Handicap hatte Oma zu bewältigen, da sie derzeit auf ihre Krücken angewiesen ist.  Als die Gruppe den Raubkatzenweg erreichten kam ihnen Tierpflegerchef Stefan Hammelmüller mit einem Elektrofahrzeug entgegen, um Oma eine Transporterleichterung anzubieten, die sie sehr gerne wahrnahm.

Beim Areal der Thare angekommen, zeigten sich die Tiere durchaus neugierig und interessiert. Grundsätzlich sind diese ziegenartigen Bewohner der Himalaya Region eher scheue Tiere. Der Zaun zwischen ihnen und den Menschen vermittelt die nötige Sicherheit, damit sie nicht gleich das Weite suchen.

Die Namensgeberin ist eine überaus lustige Person, die herzergreifend lachen kann und damit sehr viel Herzlichkeit ausstrahlt. Viele Sympathiepunkte bekam sie bei den Tieren mit dem von Tierpfleger Stefan vorbereiteten Tierfutter. Es machte ihr viel Spaß die Thare zu füttern. Manche waren vorsichtig, andere zeigten keine Scheu um zum Futter zu gelangen. Nur ihr Patentier blieb auf Distanz. Sein Interesse galt einigen Weibchen aus seiner Herde. Dieser ältere Bock beobachtete das Treiben und ließ sich von seinen Ziegen verwöhnen. Auch zur Namensbekanntgabe rückte er nicht an. Es schien, als würde ihn diese Feier nicht sehr berühren.

 

Angelika Dirnberger aus Linz entschied, ihrem Patentier den nordischen Namen „Loki“ zu geben. Der Name kommt aus der nordischen Mythologie und er ist der Gott des Feuers und der List. Er ist auch in vielen nordischen Dichtungen vertreten. Für die Namensgeberin passt der Name perfekt zum Aussehen des Bocks.

 

Mit großer Freude und Stolz übernahm Angelika Dirnberger die Namensgebungsurkunde und Jahrespatenschaftsurkunde von Cheftierpfleger Stefan Hammelmüller entgegen.

Mit großer Freude brachte Sie Ihre Namensgebungstafel am Tiergehege an und gemeinsam mit den Teilnehmern der Feier ließe sie „Loki“ hochleben.

 

Erst nach diesem feierlichen Teil der Namensgebung zeigte sich das Patentier gnädig. Er kam zum Zaun und endlich konnte die Namensgeberin ihr Patentier nicht nur aus Entfernung betrachten, sondern Angelika konnte ihren „Loki“ füttern und streicheln.

Es gelangen sogar Fotos der Patin Angelika mit Patentier Loki.

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