Sikahirsche stammen ursprünglich aus Ostasien und bevorzugen Wälder mit dichtem Unterwuchs, wechseln zur Nahrungssuche aber auch auf offene Flächen. Sie nutzen Blätter, Knospen, Triebe, Früchte, Eicheln und sogar Schilf, Binsen oder Wasserpflanzen in Feuchtgebieten. In Küstenregionen fressen sie sogar angespülten Seetang. Diese Flexibilität macht sie äußerst anpassungsfähig; dies kann aber auch zu Konflikten führen, da sie auch landwirtschaftliche Flächen nutzen und erhebliche Schäden verursachen können. Sikahirsche gelten als sehr wachsam und schwer zu beobachten. Als gute Schwimmer können sie bei Gefahr oder Wanderung sogar größere Gewässer überqueren.
Seit 2025 gilt der Sikahirsch in der EU als invasive Art, da er sich in Europa ausbreiten und mit dem heimischen Rothirsch kreuzen kann. Damit gelten für die Haltung und Zucht von Sikahirschen in der EU strenge Beschränkungen; eine weitere Haltung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen bzw. mit entsprechenden Genehmigungen möglich.

Firma Josef Lehner GmbH, Amstetten