Katzenartige Raubtiere

Katzen sind er Inbegriff der Raubtiere und stehen an der Spitze so mancher Nahrungskette. Alle wildlebenden Arten werden mittlerweile als mehr oder minder gefährdet eingestuft. Schuld daran ist der Verlust von Lebensraum sowie die Bejagung und Wilderei. Es gilt, diese wunderschönen Tiere zu schützen und erhalten.

  • Großkatzen: Löwe, Tiger, Leopard
  • Kleinkatzen: Luchs, Puma
  • Unterscheidungsmerkmal: Kleinkatzen können im Gegensatz zu Großkatzen nicht brüllen, da ihr Zungenbein verknöchert ist.

Katzen können räumlich und Farben sehen. Ihr Sehvermögen bei Tageslicht gleicht dem des Menschen, bei Dämmerung ist es sechsmal besser. Katzenaugen stellen sich rascher auf plötzliche Dunkelheit ein. Auch der Gehörsinn ist bestens augebildet.
Sie besitzen die Fähigkeit, immer auf den Füßen zu landen.
Katzen sind Spezialisten beim Anpirschen, Anfallen aus dem Hinterhalt und Töten der Beute.

Leopard (Panthera pardus)

Leopard © Tierpark Stadt Haag by www.inter-color.at
  • Nahrung: kleine bis mittelgroße Huftiere, Affen, Bodenvögel, Kleintiere
  • Lebensraum: vom Regenwald bis zum Wüstenrand, Gebirge, Flachland
  • Verbreitung: von der Südspitze und Westküste Afrikas bis zum Amur in Asien
  • Lebensweise: meist einzeln, jagen bei Nacht

Leoparden sind sehr gute Kletterer.

Löwe (Pantera leo)

  • Löwe © Tierpark Stadt Haag by www.inter-color.at
  • Löwe © Tierpark Stadt Haag by www.inter-color.at
  • Nahrung: größere Huftiere wie Gazellen, Zebras, Antilopen, Giraffen, Wildscheine, Jungtiere von Nashorn, Büffel und Elefant, weiters Nagetiere, Hasen, Vögel, Reptilien
  • Aussehen: Männchen tragen ein dichtes Mähnenfell.
  • Lebensraum: Halbwüsten, Steppen, Busch- und Waldsavannen, Bodenbewohner der sehr widerwillig auf Bäume klettert oder schwimmt
  • Lebensweise: paarweise oder in Rudeln von 30 und mehr Tieren
    Verbreitung: südlich der Sahara von Senegal bis zum Sudan, Ost- und Westafrika.
  • Gefährdung: Bestände sind nur in Schutzgebieten gesichert, sonst bedroht

Löwen sind die einzigen Großkatzen, die eine soziale Rudelstruktur bilden.
Vom Asiatischen Löwen gibt es nur mehr wenige im Gir-Schutzgebiet im indischen Staat Gujarat.

Puma (Puma concolor)

Puma © Tierpark Haag by www.inter-color.at
  • Lebensraum: felsige Wald- und Buschwaldgebiete, Halbwüsten, von Sumpfniederungen bis zum Regenwald
  • Verbreitung: Amerika
  • Nahrung: Säugetiere bis Hirschgröße, Vögel
  • Lebensweise: dämmerungs- und nachtaktiv, Einzelgänger, reviertreu

Europäischer Luchs (Lynx lynx)

Luchs © Tierpark Haag by www.inter-color.at
  • Nahrung: Rehe, Gämse, Hasen, Füchse, Jung-Wildschweine.
  • Lebensraum: Wälder, Gebirge bis 2500 Meter
  • Verbreitung: Westeuropa, Skandinavien, Russland bis Sibirien
  • Lebensweise: Einzelgänger, dämmerungsaktiv

1976 begannen Tierschützer in Österreich mit der Wiederansiedlung von Luchsen im Gebirge. Luchse erbeuten zwar Rehe und Gämse, aber dabei handelt es sich meist um kranke Tiere. Somit trägt er zur Gesunderhaltung der Fauna bei.

Im Mai 2008 wurden 2 kleine Luchse geboren. Wir berichten laufend auf Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterdieser Seite darüber.

Sibirischer Tiger (Panther tigris altaica)

  • Tiger © Tierpark Haag by www.inter-color.at
  • Tiger © Tierpark Haag by www.inter-color.at
  • Verbreitung: Indien, SO-Asien, China, SO-Russland
  • Lebensraum: sehr vielfältig, Schilfgebiete, tropische Regenwaldregionen, Mischwälder
  • Nahrung: Wildrinder, Antilopen, Hirsche, Wildschweine, Frösche, Vögel, Heuschrecken, Affen, Fische
  • Lebensweise: vorwiegend Einzelgänger
    Gefährdung: stark gefährdet