Eichhörnchen

  • Eichhörnchen © Tierpark Haag by Illich-Edlinger Hans
  • Eichhörnchen © Tierpark Haag by www.inter-color.at
  • Verbreitung: Wald- und Waldsteppenzone in Eurasien, im Gebirge bis etwa 2200 Meter.
  • Aussehen: schlanker Körper mit etwa körperlangem buschig behaartem Schwanz, kurze zugespitze Schnauze, breite Stirn, Schnurrbartbrosten, Ohren mit Haarpinsel versehen, keine Backentaschen. Rotes Fell wirkt im Winter gräulich, aber auch schwarze Färbungen möglich.
  • Nahrung: Samen, Früchte, Knospen, Triebe, Rinden, Hasel- und Walnüsse, Pilze, Beeren, Kleintiere (Schnecken, Ameisenpupen, Insekten, Larven, Vogeleier, Jungvögel).
    Bei Nahrungsüberfluss legen die Eichhörnchen Vorräte an. Nadelholzzapfen bis etwa 30 cm unter der Schneedecke können sie wittern.
  • Nest: Den Kobel bauen sie in Astgabeln von alten Bäumen in 5 – 15 Meter Höhe aus Reisig und Moos. Der Haupteingang führt seitlich abwärts, ein kleines Fluchtloch ist gegen den Stamm gerichtet. Eichhörnchen haben mehrere Nester (zur Brut, zum Schutz und zum Schlafen). Das Innennest wird mit Gras, Bast, Felchten, Moos, Federn und Wolle gepolstert. Außen wird es mit Blättern verkleidet.
  • Vermehrung: Die Brunst findet vom Frühling bis in den Sommer statt. Nach dem Werben kommt es zur Paarung. Für eine kurze Zeit zieht das Pärchen in denselben Kobel. Die Tragzeit dauert 38 Tage.  In dieser Zeit wird das Männchen wieder aus dem Revier vertrieben. 3 – 8 blinde, rosignackte Junge werden geboren. Die kleinen Nesthocker bekommen mit 10 – 13 Tagen ihren ersten Haarflaum und öffnen mit 30 Tagen ihre Augen. Mit 45 Tagen verlassen sie zum 1. Mal das Nest und mit 8 Wochen sind sie selbständig.

Baumhörnchen (Sciurini) besitzen ausgezeichnete Fähigkeiten zum Klettern und Springen. Eichhörnchen wird auch Eichkätzchen genannt und gehört zu den bekanntesten wildlebenden Säugetieren unserer Heimat. Das Eichhörnchen wechselt 2 Mal im Jahr sein Haarkleid. Für die Fortbewegung ist der Schwanz sehr wichtig. Er hilft beim Laufen und Klettern im Geäst beim Balancieren, dient als Steuer beim Springen, beim Schlafen als Wärmeschutz und bei der Balz als optisches Signal.