Forelle

  • Ordnung: Lachsartige (Salmoniformes)
  • Familie: Forellenfische (Salmonidae)
  • Gattung: Salmo
  • Art: Forelle (Salmo trutta)
  • Unterarten: Bachforelle, Regenbogenforelle

Bachforelle (Salmo trutta fario)

Forelle
  • Lebensraum und Verbreitung:
    schnell fließende sauerstoffreiche Gewässer mit Kies- oder Sandgrund. In ganz Europa verbreitet außer Griechenland und den Inseln Sardinien, Korsika und Sizilien.
  • Größe:
    bis 80 cm
  • Nahrung:
    Insekten, Insektenlarven, kleine Fische, kleine Krebstiere, Schnecken
    Raubfisch – ein schnell schwimmender Jäger, Kannibalismus bei Nahrungsmangel
  • Vermehrung:
    Laichzeit von Oktober bis Jänner
  • Besonderheiten
    Standorttreu – verläßt ihr Revier nur zur Fortpflanzung
  • Weitere Namen:
    Bergforelle, Flussforelle, Steinforelle (für kleinwüchsige Bachforellen)

Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

  • Heimat und Lebensraum:
    ursprünglich Nordamerika (Nordwesten der USA und Südwesten Kanadas), seit Ende des 19. Jahrhunderts auch in Europa verbreitet.
    Sie lebt in Flüssen, Seen und Teichen, bevorzugt aber schnellfließende und klare Gebirgsbäche. Das Wasser muss sauber, kalt und sauerstoffreich sein.
  • Besonderheiten:
    vertragen höhere Wassertemperaturen (bis 25° C) und wachsen schneller als Bachforellen. Darum werden sie gern in Teichen eingesetzt.
  • Größe und Gewicht:
    bis 80 cm lang
    bis 10 kg schwer
  • Merkmale:
    rosaroter Seitenstreifen ist bei jungen Männchen besonders zur Laichzeit gut erkennbar. Ihr Kopf ist kleiner und spitzer als jener der Bachforelle. Die schwarzen Punkte am Körper (wie auch bei der Bachforelle) trägt die Regenbogenforelle auch auf der Rückenflosse womit sie sich von anderen Jungfischen unterscheidet.
  • Lebensgewohnheiten:
    Jungfische leben in Schwärmen, Fische ab etwa 3 kg werden Einzelgänger in einem eigenen Revier. Ihre Lebenserwartung hängt von der Wasserqualität ab. Sie können bis zu 7 Jahre alt werden.
  • Nahrung:
    Insekten, kleine Fische, Frösche, Würmer, Kaulquappen, Bachflohkrebse
    Sie jagen sowohl unter Wasser als auch an der Wasseroberfläche.
  • Vermehrung:
    Regenbogenforellen werden mit 2 Jahren geschlechtsreif. Die Laichzeit dauert in unseren Breiten von Dezember bis Mai. Das Weibchen (Rogner) gräbt mit der Schwanzflosse eine Grube in das Kiesbett und legt darin ihre Eier ab. Das Männchen (Milchner) besamt die Eier und das Weibchen deckt die Grube anschließend mit Sand und Kies zu. Je nach Temperatur schlüpfen die Jungen zwischen 30 und 60 Tagen nach der Eiablage. Sie werden anfangs noch vom Dottersack ernährt. Erst wenn dieser aufgebraucht ist, verlassen sie die Nähe der Laichgrube.