Rosaflamingo

Phoenicopterus ruber

Der Schnabel der Flamingos ist einzigartig in der Vogelwelt. Er ist wie ein spezieller Filter gebaut, mit dem sie winzige Lebewesen aus dem Wasser filtern. Mit ihrem Schnabel saugen sie das Wasser ein und pressen es anschließend wieder aus. In dem Filterapparat ihrer Lamellen bleiben die Nahrungspartikel hängen und können mit der Zunge in den Rachenraum befördert und geschluckt werden. Vor allem die Kleinkrebse enthalten viele Farbstoffe (Carotinoide), die in die Federn eingelagert werden und die Rot-färbung bewirken. Ohne Aufnahme dieser Farbstoffe bleiben die Flamingos weiß.

 

Flamingos schlafen nur auf einem Bein. Möglich macht es ein besonderes Gelenk: Wird das Bein gestreckt, schnappt das Gelenk ein wie ein Taschenmesser, und schon steht der Vogel sicher und knickt nicht ein.

 

Eigentümlich verschlungen wird der lange Hals vor die Brust gelegt und der Kopf wird dann auf den Rücken gebogen und unter den Schulterfedern der Flügel verborgen. Dabei trägt das eine Bein regelmäßig die Last des Leibes. Das andere wird dabei entweder schief nach hinten weggestreckt oder zusammengelegt an den Bauch angezogen.

Steckbrief

Herkunft:

Afrika, Südamerika, Asien, Europa

Lebensraum:

Wasserrandzonen, Salz- & Brackgewässern

Nahrung:

kleine Krebse, Algen, Kleinlebewesen

Gewicht:

bis 3,5 kg

Größe:

vom Schnabel bis zur Schwanzspitze etwa 1 Meter, bis zur Zehenspitze bis 1,90 Meter

Erreichbares Alter:

über 50 Jahre

Tierpaten Ehrentafel

Heinsen-Hoser George Lucas, Amstetten

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