Pavian Sepperl

Tierpatenschaft für Pavian "Sepperl", 11. Oktober 2015

Die Vergrößerung und die überaus gelungene Gestaltung der neuen Paviananlage waren für Frau Waltraud Jochinger 2 wichtige Gründe zur Übernahme einer Tierpatenschaft mit Namensgebung für einen Pavian.
Welcher Pavian damit bedacht werden soll, war noch das große Fragezeichen. Sollte es ein junges oder ein erwachsenes Tier sein, das einen Namen bekommen soll? Damit das Patentier künftig auch leicht wieder erkennbar ist, fiel die Wahl letztendlich auf ein erwachsenes Tier.

In der Paviananlage leben zwei Großfamilien. Wie es sich bei den Mantelpavianen geziemt, verfügt jedes Familienoberhaupt über einen Harem, meist mit 3 – 15 Weibchen. Diese Männchen sind gut zu erkennen. Eine ausgeprägte graue Mähne im Nacken und im Schulterbereich kennzeichnet ihn als einen Anführer. Einer dieser beiden Männchen wurde also zur Namensgebung auserkoren.

Am 11. Oktober 2015 fand die Namensgebungsfeier statt, zu der Bürgermeister Lukas Michlmayr die namensgebende Tierpatin, Frau Waltraud Jochinger aus Haag und ihre Familienangehörigen begrüßen und empfangen durfte. Unter den Familienangehörigen natürlich auch der Ehegatte der Namensgeberin, Hofrat Josef Jochiniger, Landesschulinspektor i. R.. Er war von 1987 bis 1994 Bürgermeister der Stadtgemeinde Haag.

Die neue Paviananlage ist nicht nur für die Tiere abwechslungsreich gestaltet worden. Auch für die Tierparkbesucher bietet dieses attraktive Gehege mit der Besucherterrasse eine  Möglichkeit, um die Lebensweise dieser Tiere gut beobachten zu können. Dabei kann manchmal durchaus auch die Verwandtschaft zu diesen Primaten festgestellt werden. Es empfiehlt sich die nötige Zeit nehmen, um das unterhaltsame Treiben der Tiere zu verfolgen.

Bürgermeister Lukas Michlmayr übernahm die ehrenvolle Aufgabe den urkundlichen Nachweis an die Namensgeberin und Tierpatin, Frau Waltraud Jochinger aus Haag, zu überreichen. Gemeinsam mit den Großen und Kleinen ihrer Familie ließ Frau Jochinger ihr Patentier, den Pavian, der von ihr den Namen „Sepperl“ erhielt, hoch leben. Anlässlich dieser Feier wurden dem Patentier und seine Artgenossen auch ein Geschenk überreicht. Was könnte bei den Affen besser passen als die krumme gelbe Frucht, die jedermann gut kennt?

Wie ist nun „Sepperl“ gut zu erkennen? Welche typischen Merkmale trägt er? Die graue Mähne ist aus größerer Entfernung schon zu sehen, doch dann sind ein genauer Blick und scharfe Augen recht hilfreich. Denn „Sepperl“ hat neben dem rechten Auge einen roten Punkt und dieses markante Zeichen hebt „Sepperl“ vom anderen Clanchef gut ab.