Hunde sind in ihrer Anatmonie perfekt an die Verfolgung schneller Beutetiere in weiten Landschaften angepasst. Sie jagen sowohl im Rudel als auch als Einzelgänger.
Trotz ihrer Anpassungsfähigkeit sind sie nicht vor der Zerstörung ihrer Lebensräume geschützt.
Der Wolf wird als der wahrscheinlichste Vorfahre des heutigen Haushundes angsehen. Funde zeigen, dass der Wolf vor jeder anderen Tierart und noch vor der Kultivierung von Nahrungspflanzen in häuslicher Gemeinschaft mit dem Menschen lebte.
Rotfuchs (Vulpes vulpes)
- Nahrung: Kleinsäuger, Nager, Vögel, Insekten, Regenwürmer, Fische, Aas, Obst, Beeren
- Lebensweise: dämmerungs- und nachtaktiv, Einzelgänger
- Lebensraum: Wälder, Grasfluren, Tundren, Kulturlandschaften
- Fell: Rost- bis feuerrot oben; Bauchseite weiß bis schwarz; Rutenspitze oft weiß
- Verbreitung: nördliche Erdhalbkugel mit Ausnahne der Arktis, der Wüsten und Regenwälder
Der Fuchs ist ein Allesfresser. Bei der Jagd wenden sie alle Techniken vom Lauern bis zum Beutesprung an.
Der Rotfuchs ist die am weitesten verbreitete Hundegattung und er ist wohl der anpassungsfähigste Fleischfresser. Gemeinsam mit dem Wolf hat er das größte Verbreitungsgebiet aller Landsäuger (mit Ausnahme des Menschen). Füchse kommunizieren über Laute, Duftmarken und Körperhaltung.
Alle Fuchsgattungen können Tollwut verbreiten und daran erkranken. Ende des 20. Jhdts wurden mit Impfstoff präparierte Fleischstücke ausgelegt. Die Füchse, die die Köder aufnahmen, wurden immun. So konnte die Tollwut in weiten Teilen Europas ausgerottet werden.
Das der Fuchs in den Geschichten immer der Schlau ist, geht auf sein listenreiches Verhalten zurück.
Wie werden diese Tiere in der Jägersprache genannt?
- Männchen: Rüde
- Weibchen: Fähe
- Jungtiere: Welpen
- Junge eines Geburtsaktes: Geheck
Platinfuchs
Der Platinfuchs ist eine Variante des Rotfuchses.
Wolf (Canis lupus)
- Lebensweise: im Rudel
- Nahrung: große Huftiere, Biber, Kleinsäuger, Vögel, Abfälle
- Verbreitung: von der baumlosen Tundra im Norden über die Taige, den Mischwaldgürtel bis in die Steppen u. sogar Wüstengebiete.
Heute sind sie auf kleine Restbestände zurückgedrängt worden.
Der Wolf ist tief verankert in den Mythen der nordischen Kulturen. Jahrtausendelang konkurrierte er mit den Menschen um Wild und Nutztiere, während der zahme Wolf zum ''besten Freund des Menschen'' – dem Haushund, wurde. Wölfe in Gefangenschaft zeigen sich als sehr intelligent und gesellig. An der Spitze eines Rudels steht ein Alpha-Tier. Wölfe kennzeichnen ihr Territorium mit Duftmarken. Sie heulen nur im Team, da die Lautstärke des Geheuls Auskunft über die Größe des Rudels gibt.




