Schweine (Suidae)

Minischwein (Sus scrofa f. domestica)

  • Heimat: Europa, Amerika.
  • Lebensraum: in jeder Vegetation und Höhenlage bis 4000 Meter.
  • Lebensweise: paar- und familienweise Gruppen
  • Ernährung: Obst, Gemüse, Mais, Weizenkleie, Joghurt, Milch, Gras, Heu, Karottenpellets.

Das Minischwein ist eigentlich eine Rasse, die durch Kreuzungen verschiedener Rassen in den 1940er Jahren im Labor entstand. Gepaart wurden Amerikanische Minischweine, Minnesota Minipigs, Vietnamesische Hängebauchschweine und später Deutsche Landrasse.

Man mag es kaum glauben, aber diese pfiffigen Tiere erlernen Befehle und Kunststücke weitaus leichter als jeder Hund.

  • Minischwein © Tierpark Haag
  • Minischwein © Tierpark Haag by inter-color.at
  • Minischwein © Tierpark Haag by inter-color.at

Wildschwein (Sus scrofa)

Wildschein © Tierpark Haag
  • Lebensraum: Laubwälder und Steppen
  • Verbreitung: Europa, Asien, Nordafrika, Sumatra, Japan, Taiwan
  • Fell: bräunlich graue Borsten, kurzes dichtes Winterfell
    Nahrung: Allesfresser
  • Verhalten: Tag- und dämmerungsaktiv, Keiler leben als Einzelgänger oder in Gruppen, Bachen mit ihren Jungen bilden eigene Rotten
  • Lebenserwartung: 15-20 Jahre

Wildschweine sind nicht unbedingt schön, aber sehr intelligent und anpassungsfähig. Sie gehen auf den dritten und vierten Zehen, die zweiten und fünften Zehen sind kurz und berühren nicht den Boden. Ihr Geruch- und Gehörsinn sind gut ausgebildet. Sie kommunizieren durch Quiecken, Schnalzen und Grunzen miteinander.
Schweine gehen im Familienverband auf Nahrungssuche.
Wildschweine wurden vor ca. 8000 – 11000 Jahren domestiziert.

Namen der Elterntiere und Jungtiere

Männchen: Keiler
Weibchen: Bache
Junge: Frischlinge

Wollschwein / Mangalitzaschwein (Suidae)

Mangalitzaschwein © Tierpark Haag by inter-color.at
  • Verbreitung: Mittel-, Süd- und Osteuropa
  • Verhalten: Wollschweine sind sehr bewegungsfreudig, genügsam und anpassungsfähig. Ihr ausgeprägter Familiensinn und die gemeinsame Brutpflege erlauben es, den Eber bei der Sau und den Ferkeln zu belassen.
  • Fell: lockige Borsten, schwarzer bis grauer Rücken, cremefarbene bis weiße Bauchseite
  • Entwicklung: Diese Rasse entstand aus einer Kreuzung mit den früheren Fleischfettschweinen. Wegen ihrer Fleisch- und Speckleistung waren sie im vorigen Jahrhundert in Ungarn sehr beliebt. Ihre gute Fleischqualität wurde in den letzten Jahren neu entdeckt.
  • Kurioses:
  • Ihre gute Speckleistung wurde bereits in der Operette "Der Zigeunerbaron" besungen.
  • Wegen ihrer Fellfarbe werden sie auch als "Schwalbenbauchschweine" bezeichnet.